Darmkrebs

Wie bereits seit 17 Jahren rufen auch in diesem Jahr die Felix-Burda-Stiftung, die Stiftung LebensBlicke und das Netzwerk gegen Darmkrebs e. V. den Darmkrebsmonat März aus. Die Kampagne unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann steht dieses Jahr unter dem Motto „Lass Darmkrebs nicht Dein Schicksal sein!“ und hat das Ziel, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der Bevölkerung und der Öffentlichkeit auf die Darmkrebsprävention zu richten. Wie jedes Jahr engagieren sich zahlreiche Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen. Auch WIPIG unterstützt den Kampf gegen Darmkrebs. Wir freuen uns, wenn Sie diese Kampagne als Basis für eigene Aktionen, Projekte, Veranstaltungen und Initiativen nutzen, denn keiner anderen Krebsart kann man durch Früherkennung besser vorbeugen!

Als Grundlage geben wir Ihnen gerne die Berliner Erklärung zur Kenntnis, an der unser Kooperationspartner, das Netzwerk gegen Darmkrebs, ganz wesentlich mitgearbeitet hat. Sie fasst die zehn wichtigsten Punkte zur Umsetzung des organisierten Darmkrebs-Screening zusammen und wurde an alle relevanten Institutionen und Organisationen im Bereich Prävention/Medizin/Gesundheitspolitik versendet.

Eine einfache Art und Weise zur Unterstützung ist es, den Online-Schnell-Check Darmkrebs in Ihren Internetauftritt einzubauen. Unter https://www.felix-burda-stiftung.de/service-tools/schnell-check-darmkrebs/schnellcheck-embedded finden Sie eine Anleitung dazu. Dadurch können Sie sinnvoll auf Risiken hinweisen, und ggf. zu einem Beratungsgespräch in die Apotheke einladen.

Auch Sie persönlich können direkt hier den Check in nur wenigen Minuten durchführen:


Der Schnell-Check Darmkrebs sagt Ihnen, ob und wann Sie zur Vorsorge gehen sollten und gibt Ihnen zudem interessante Informationen zu Risikofaktoren und wie Sie diese verringern können. Dieser Online-Risikotest wurde zwar von der Felix Burda Stiftung gemeinsam mit Humangenetikern und Magen-Darm-Ärzten entwickelt, ersetzt allerdings nicht das Arztgespräch.

Denken Sie in dem Zusammenhang ebenfalls an Ihre Mitarbeiter. Die betriebliche Prävention ist auch in der Apotheke von großem Nutzen. Einen hilfreichen Leitfaden und weiterführende Informationen finden Sie unter https://www.felix-burda-stiftung.de/betriebliche-praevention.

Falls Sie die Flyer und Plakate zur aktuellen Kampagne einsetzen möchten, können Sie diese unter https://www.felix-burda-stiftung.de/service-tools/flyer-plakate bestellen. Sowohl die Felix-Burda-Stiftung, als auch die Stiftung Lebensblicke bieten zahlreiche weitere Informationsmaterialien an, die Sie unter den jeweiligen Webseiten https://www.felix-burda-stiftung.de und http://www.lebensblicke.de/ bestellen können. Wenn Sie eine Aktion zur Darmkrebsprävention durchführen, können Sie den Termin im öffentlichen Veranstaltungskalender der Stiftung Lebensblicke unter http://www.lebensblicke.de/termine/ eintragen.

Außerdem machen wir Sie gerne auf die Broschüre „Bayern gegen Darmkrebs“ aufmerksam. Diese wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Kooperation mit zahlreichen Partnern, darunter auch dem WIPIG, überarbeitet und steht zum Download und zur Bestellung unter http://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmgp_gesund_023.htm bereit.

Zudem machen wir Sie gerne auf die „APPzumARZT“ aufmerksam. Diese wurde von der Felix-Burda-Stiftung und der Assmann-Stiftung für Prävention initiiert und hilft beim Management der Gesundheitsvorsorge für die ganze Familie. Sie bietet einen Erinnerungsservice, der rechtzeitig auf Arzttermine und wichtige Vorsorgeuntersuchungen hinweist. Dabei werden zu verschiedenen Themen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Impfungen bis hin zu Zahngesundheit, auf die Empfehlungen des Gemeinsamen Bundesausschusses und des Robert-Koch-Instituts hingewiesen. Außerdem lässt sich mithilfe der Gesundheitschecks das individuelle Risiko für die Erkrankungen Darmkrebs, Diabetes mellitus Typ 2, Schlaganfall und Herzinfarkt bestimmen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.felix-burda-stiftung.de/appzumarzt.

Sie können auch während des Apothekenalltags aktiv werden. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken steigt mit positiver Familienanamnese stark an. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Familienangehörige von Erkrankten frühzeitig zur Vorsorge gehen. Als Apotheker treffen Sie in Ihrem Alltag immer wieder auf Betroffene. Ermutigen Sie diese mit ihren Angehörigen darüber zu sprechen und sie zur Vorsorge anzuregen. Sie können dazu das Informationsblatt „Schützen Sie Ihre Familie!“ verwenden und ausgeben.


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