Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen eine Gruppe von Krankheitsbildern, die sowohl das Herz, als auch das Gefäßsystem betreffen. Sie sind in den westlichen Industrieländern immer noch die häufigste Todesursache. Wir stellen Ihnen in dieser Rubrik verschiedene Materialien zur Information und Beratung zu den Themen Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Metabolisches Syndrom und Herzinfarkt zur Verfügung.

Bluthochdruck
In Deutschland sind etwa 35 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen, man geht jedoch davon aus, dass nur jeder Zweite von seiner Erkrankung weiß. Bei der Entstehung spielt neben der familiären Komponente der persönliche Lebensstil eine entscheidende Rolle.
Falls Sie in Ihrer Apotheke eine Blutdruck-Messaktion planen oder auf die regulär angebotene Blutdruckmessung und Beratung aufmerksam machen möchten, können Sie für die örtliche Presse die Muster-Pressemitteilung verwenden und sie individuell für Ihre Apotheke anpassen. Außerdem finden Sie im Downloadbereich am Ende der Seite ein Informationsblatt „Erhöhter Blutdruck“, welches Sie an Ihre Kunden weitergeben können.

Fettstoffwechselstörungen
Wird beim Arzt die Diagnose für eine Fettstoffwechselstörung gestellt, gibt es je nach Art der Fettstoffwechselstörungen mehrere Möglichkeiten der Behandlung.
Eine wichtige Grundlage jeder Therapie stellt die Änderung eines ungesunden Lebensstils dar. Bringen Maßnahmen, wie Ernährungsumstellung oder ein Rauchstopp nicht den gewünschten Erfolg, stehen Medikamente (insbesondere Statine) zur Verfügung, die die Blutfette verbessern können. Zur Bewertung des Risikos, das mit erhöhten Blutfettwerten einhergeht, finden Sie unter den Downloads einen Fachartikel. Auch Apotheker können durch Screening-Aktionen Risikopatienten sensibilisieren, beispielsweise am „Tag des Cholesterins“.

Metabolisches Syndrom
Das Metabolische Syndrom bezeichnet eine Häufung von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und eine gestörte Glucosetoleranz. Der Apotheker kann oftmals bereits an der Medikation einer Person erkennen, welche Faktoren vorliegen und entsprechende Hinweise zur Prävention geben. Mit einer Beratung zur richtigen Ernährung und einer Steigerung der körperlichen Aktivität kann man eine Verringerung der Risikofaktoren bewirken.
Im Downloadbereich finden Sie für Ihre Kunden ein allgemeines Informationsblatt zum Thema Metabolisches Syndrom und einen Flyer mit dem Titel „Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen“, den Sie in die Beratung integrieren können. Außerdem stellen wir Ihnen einen Vortrag zum Thema „Prävention, Osteoporose und Metabolisches Syndrom“ zur Verfügung, den Sie für den entsprechenden Anlass anpassen können.

Herzinfarkt
Die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt sind vielfältig. Apotheken eignen sich durch ihren niedrigschwelligen Zugang ideal dazu, Risikopersonen anzusprechen, zu beraten und ggf. an den Arzt zu verweisen. 13 Apotheken in Oberfranken und der Oberpfalz haben von 2010 bis 2012 das Projekt „Herzensangelegenheit 50+“ durchgeführt, das von WIPIG wissenschaftlich begleitet wurde. Das Aktionspaket „Herzensangelegenheit 50+“ kann nun auch von anderen interessierten Apothekern genutzt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Rubriken „Wissenschaft“ und „Herzensangelegenheit 50+“.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Auswirkungen emotionaler Belastungen auf das Herz. So kann ein spannendes Fußballspiel der Lieblingsmannschaft eine „Herzattacke“ auslösen. Zu diesem Thema stellen wir Ihnen das Informationsblatt „Gesund zum Fußball-EM-Titel“ zur Verfügung.

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