Apotheker geben Tipps zum Schulanfang – Richtiges Frühstück, und gesundes Pausenbrot sind wichtig

München, der 16. September 2015 Um in der Schule den ganzen Vormittag konzentriert und leistungsfähig sein zu können, brauchen Kinder nach einem guten Frühstück ein gesundes Pausenbrot. „Das Frühstück hat großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Wenn Kinder ohne Frühstück zur Schule gehen, fehlt es ihnen häufig spürbar an Energie“, sagt Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen. „Aber gerade für Kinder, die nicht viel frühstücken können, ist ein gesunder Pausensnack besonders wichtig, um genügend Energie für einen langen Schultag zu haben.“

Gerade jetzt zum Schulanfang fragen sich viele Eltern, was sie ihrem Kind als Pausenbrot mitgeben sollen?
Apothekerin Milz: Ein gesunder Pausensnack besteht aus vier Komponenten: Getreideprodukte, Milchprodukte, Obst oder Gemüse und ein Getränk. Das zweite Frühstück soll das erste ergänzen. Morgenmuffel, die zu Hause gar nichts oder nur sehr wenig essen, brauchen einen kräftigeren Pausensnack als Kinder, die morgens schon ein reichhaltiges Frühstück verdrücken. Das Pausenbrot sollte die grauen Zellen unterstützen, aber den kindlichen Magen nicht zu sehr belasten. Wichtig ist, dass das Pausenbrot nicht jeden Tag gleich aussieht und gleich schmeckt, sonst wird es nicht gegessen. Ideal sind mundgerecht geschnittene Brote und kleine Obst- und Gemüsehappen. Ab und zu können auch mal Nüsse oder Trockenfrüchte dabei sein. Süßigkeiten sollten nicht in die Pausenbox, denn Süßes erhöht den Blutzuckerspiegel und damit die Leistungsfähigkeit nur kurzfristig. Wichtig ist, dass die Kinder auch in der Pause ausreichend zu trinken haben. Tee, Saftschorle oder Wasser löschen den Durst und lassen das Pausenbrot besser rutschen.

Sollen Eltern ihren Kindern zusätzlich Vitaminpräparate geben?
Apothekerin Milz: Gesunde Kinder, die ganz normales Essen bekommen brauchen keine Zusätze, denn hierzulande leiden Kinder normalerweise nicht unter Vitamin- und Kalziummangel. Und – auch wenn die Werbung anderes behauptet – Kinder benötigen keine Kindernahrungsmittel, weder spezielle Joghurts noch Säfte. Gesunde Kinder brauchen eine normale Mischkost mit fünf Mal am Tag Obst und Gemüse.

Ernährungsberatung in der Apotheke
Etliche in Ernährungsberatung weitergebildete Apotheker in ganz Bayern bieten ein breites Beratungsangebot zur richtigen Ernährung an – von Ernährungserziehung in Schulen und Kindergärten, über die Schulung zum richtigen Umgang mit der Nahrung in Gruppenvorträgen bis hin zur Einzelberatung. Alle Apotheken in Bayern mit der Bereichsbezeichnung Ernährungsberatung, die entsprechende Beratungen, Kurse oder Vorträge anbieten, sind aufgelistet auf der Internetseite der Bayerischen Landesapothekerkammer unter www.blak.de/apothekensuche.html > Eigenschaften > WB Ernährungsberatung. Alle Apotheker im WIPIG-Netzwerk Ernährung finden Sie auf http://www.wipig.de/mitglieder/netzwerk-ernaehrung.

Ihr Pressekontakt:
Martha-Henriette Binder
Telefon: 089 / 92 62 61
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