Alzheimer

Alzheimer, benannt nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer, ist eine hirnorganische Krankheit, die durch einen langsam fortschreitenden Untergang von Nervenzellen gekennzeichnet ist. Charakteristisch sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Störungen des Denk- und Urteilvermögens sowie Persönlichkeitsveränderungen. Nicht nur die Betroffenen, sondern auch Angehörige und Pflegende, sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft stellen wir Ihnen zu dieser Thematik zahlreiche Materialien, darunter einen Patienten-/ und Angehörigenvortrag, Informationsblätter, Buchempfehlungen und mehr zur Verfügung.

„Die Apotheke im Netzwerk Demenz“
Das Projekt „Demenzfreundliche Apotheke“ unterstützt die regionale Netzwerkarbeit in Bayern zum Wohle der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Ziel ist es, die Apotheke als Vermittler zur Entlastung von Angehörigen und Erkrankten zu nutzen und damit die Betreuung sowie die Pflege zu verbessern. Lesen Sie hierzu den PZ-Artikel und kontaktieren Sie uns bei Interesse unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Demenzfreundliche Apotheke.

Welt-Alzheimertag (WAT) und Woche der Demenz

Der Welt-Alzheimertag (WAT) findet bereits seit 1994 stets am 21. September in aller Welt statt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Situation der Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Die Woche der Demenz beginnt immer am Montag der Woche, in der auch der Welt-Alzheimertag begangen wird.

In Deutschland leben ca. 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Verhaltensmuster ändern sich, ungewohnte Ausdrucksweisen kommen hinzu – offen mit dieser neuen Situation umgehen erleichtert die Einbindung der Demenzerkrankten in den Alltag. Nicht nur Betroffene profitieren von verständnisvoller Zuwendung, auch für Familie und Angehörige sinkt so die Hemmschwelle, über ihre neuen Erfahrungen zu sprechen. Eine Heilung der Erkrankung ist nicht möglich, allerdings verbessern Beratung, soziale Betreuung, fachkundige Pflege und medizinische Behandlungsverfahren die Situation von Betroffenen und Angehörigen.

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