Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Bayern. Die Entwicklung ist glücklicherweise positiv: So zeigen die Statistiken, dass die Zahl der Sterbefälle in den vergangenen zehn Jahren rückläufig ist.ekg 2069872 1280

Um diesen Trend zu stärken, ist eine Förderung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung unumgänglich, denn wer sein persönliches Risiko einschätzen kann, ist auch besser für eine gesundheitsförderliche Lebensweise zu motivieren. Risikofaktoren treten häufig nicht isoliert, sondern in Kombination auf. So versteht man unter dem Begriff „Metabolisches Syndrom“, auch „tödliches Quartett“ genannt, das gleichzeitige Vorliegen von Adipositas, Bluthochdruck sowie Störungen des Zucker- und des Fettstoffwechsels.

In der Prävention ist ein „herzgesunder“ Lebensstil von großer Bedeutung: Eine ausgewogene, gesunde Ernährung, ausreichend körperliche Bewegung, Nichtrauchen und geeignete Methoden, Stress entgegenzuwirken und abzubauen, sind unter anderem zentrale Aspekte. Durch entsprechende Lebensstilmodifikationen kann der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht nur vorgebeugt werden, auch dem Fortschreiten bestehender Erkrankungen kann in der Regel entgegengewirkt werden.

Kampagne „Hand aufs Herz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
Die Schwerpunktkampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege von April 2020 bis April 2021 lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema „Herzinfarkt“. Zielgruppe sind Erwachsene ab dem Alter von 50 Jahren, die häufig schon Anzeichen für gesundheitliche Einschränkungen im späteren Alter aufweisen.

Durch die Kampagne werden wichtige Botschaften und Ansatzpunkte zur Vorbeugung und Früherkennung transportiert. Unter anderem wird in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung ein Online-Risikorechner bereitgestellt, der durch Auswertung einiger Parameter eine Orientierung zum individuellen Herzinfarktrisiko ermöglicht. Welche Risikofaktoren individuell beeinflusst werden können und auf welche Art und Weise dies am besten erfolgen soll, ist ebenso Teil der Informationskampagne.

Anmelden