Koalitionsvertrag: Das WIPIG begrüßt die Stärkung der Prävention und fordert die Anerkennung der Apotheker als Leistungserbringer
(München, 29.11.2013) CDU/CSU und SPD möchten laut Koalitionsvertrag der Prävention und Gesundheitsförderung eine größere Bedeutung beimessen. Noch 2014 soll ein Präventionsgesetz verabschiedet werden. Das WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen befürwortet dieses Anliegen. Apotheker sind für die Durchführung von Präventionsmaßnahmen qualifiziert und möchten die Umsetzung unterstützen. Doch bislang fehlt die Honorierung für diese Dienstleistungen der Apotheke.
„Die Apotheker in Deutschland setzen diesen gesellschaftlichen Auftrag, der sich auch in unseren Berufsordnungen widerspiegelt, schon seit geraumer Zeit in vielen größeren und kleineren Projekten erfolgreich um“, sagt Apothekerin Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG. „Apotheker bieten beispielsweise Konzepte in Schulen und Kindergärten an, die zu gesunder Ernährung beitragen. Sie schulen Fachkräfte in Pflegeheimen zur korrekten Anwendung von Arzneimitteln, um Wechselwirkungen vorzubeugen. Und Sie gehen mit Vorträgen und Tests zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken in Betriebe.“
Für die im Koalitionsvertrag genannten Lebenswelten, in denen Prävention und Gesundheitsförderung verstärkt werden sollen, hat die Apothekerschaft also passende Angebote. Bei der Durchführung werden die Apotheken von WIPIG unterstützt. Das Institut arbeitet komplette Aktionspakete aus und stellt sie den Apothekern zur Verfügung. „Dabei haben wir umfangreiche Prüfschritte zur Qualitätssicherung“, erläutert Apothekerin Margit Schlenk, Mitglied des WIPIG-Direktoriums. „Darüber hinaus ist uns die Evaluation, also die Überprüfung der Wirksamkeit, wichtig. So wurde der Nutzen unseres Konzepts Herzensangelegenheit 50+ zur Vorbeugung von Herzinfarkt in unserer aktuellen Studie belegt.“
„Damit Patienten nicht mit den Kosten belastet werden, fordern wir eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung. Dafür ist es notwendig, Apotheker als Leistungserbringer in den GKV-Leitfaden Prävention aufzunehmen“, betont Schlenk. „Unser Ziel ist es, alle zu erreichen, die Hilfe bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise brauchen. Die Apotheke ist dafür eine leicht zugängliche Anlaufstelle. Dadurch können wir die anderen Akteure im Gesundheitswesen ideal ergänzen.“
Das WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen ist eine Einrichtung der Bayerischen Landesapothekerkammer mit Sitz in München. Es wurde im Juli 2007 gegründet – mit der Intention, den Präventionsgedanken in Gesellschaft und Politik zu fördern. Zu den Zielen des WIPIG gehört die Entwicklung und Durchführung geeigneter Schulungsmaßnahmen zur Professionalisierung der im Bereich der Prävention tätigen Personen. Darüber hinaus erforscht und entwickelt das Institut neue Präventionsideen, einschließlich Projekterstellung und Umsetzung in die Praxis.
Weitere Informationen zu WIPIG finden Sie auf www.wipig.de.
Pressekontakt
WIPIG – Wissenschaftliches Institut
für Prävention im Gesundheitswesen
Silvia Grote
Tel.: 089 / 92 62 39
E-Mail: presse(at)wipig.de
„Die Apotheker in Deutschland setzen diesen gesellschaftlichen Auftrag, der sich auch in unseren Berufsordnungen widerspiegelt, schon seit geraumer Zeit in vielen größeren und kleineren Projekten erfolgreich um“, sagt Apothekerin Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG. „Apotheker bieten beispielsweise Konzepte in Schulen und Kindergärten an, die zu gesunder Ernährung beitragen. Sie schulen Fachkräfte in Pflegeheimen zur korrekten Anwendung von Arzneimitteln, um Wechselwirkungen vorzubeugen. Und Sie gehen mit Vorträgen und Tests zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken in Betriebe.“
Für die im Koalitionsvertrag genannten Lebenswelten, in denen Prävention und Gesundheitsförderung verstärkt werden sollen, hat die Apothekerschaft also passende Angebote. Bei der Durchführung werden die Apotheken von WIPIG unterstützt. Das Institut arbeitet komplette Aktionspakete aus und stellt sie den Apothekern zur Verfügung. „Dabei haben wir umfangreiche Prüfschritte zur Qualitätssicherung“, erläutert Apothekerin Margit Schlenk, Mitglied des WIPIG-Direktoriums. „Darüber hinaus ist uns die Evaluation, also die Überprüfung der Wirksamkeit, wichtig. So wurde der Nutzen unseres Konzepts Herzensangelegenheit 50+ zur Vorbeugung von Herzinfarkt in unserer aktuellen Studie belegt.“
„Damit Patienten nicht mit den Kosten belastet werden, fordern wir eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung. Dafür ist es notwendig, Apotheker als Leistungserbringer in den GKV-Leitfaden Prävention aufzunehmen“, betont Schlenk. „Unser Ziel ist es, alle zu erreichen, die Hilfe bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise brauchen. Die Apotheke ist dafür eine leicht zugängliche Anlaufstelle. Dadurch können wir die anderen Akteure im Gesundheitswesen ideal ergänzen.“
Das WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen ist eine Einrichtung der Bayerischen Landesapothekerkammer mit Sitz in München. Es wurde im Juli 2007 gegründet – mit der Intention, den Präventionsgedanken in Gesellschaft und Politik zu fördern. Zu den Zielen des WIPIG gehört die Entwicklung und Durchführung geeigneter Schulungsmaßnahmen zur Professionalisierung der im Bereich der Prävention tätigen Personen. Darüber hinaus erforscht und entwickelt das Institut neue Präventionsideen, einschließlich Projekterstellung und Umsetzung in die Praxis.
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