Weltdiabetestag: Diabetesprävention durch Apothekerinnen und Apotheker vor Ort

München, 14. November 2018 Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November weist das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) auf die wichtige Rolle der Apotheker bei der Prävention von Diabetes hin. „Apotheken bieten als wohnortnahe Dienstleister beste Voraussetzungen, um an der Vorbeugung von Typ-2-Diabetes mitzuwirken“, sagt Apothekerin Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG. In Deutschland leiden 7,6 Mio. Menschen an Diabetes mellitus, wobei 90 % am Typ-2-Diabetes erkrankt sind, der oftmals auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet wird. Diabetes ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, die zu einer Ansammlung von Zucker im Blut führt und schwerwiegende Folgeerkrankungen nach sich zieht. Unter anderem steigt das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten wie Herzinfarkte und Schlaganfälle und führt zu Durchblutungsstörungen. Das Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes ist maßgeblich durch den eigenen Lebensstil beeinflussbar. Besonders schwerwiegend sind hier Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabakkonsum und Bluthochdruck. „Eine Ernährungsumstellung, einhergehend mit einer Gewichtsreduktion, in Kombination mit vermehrter Bewegung und, bei Raucherinnen und Rauchern, die Tabakentwöhnung sind wesentliche Maßnahmen, zur Vorbeugung und Bekämpfung des „Altersdiabetes“, so Milz.

Viele Apotheken bieten Blutzuckertests an. „Wenn jemand ein erhöhtes Risiko für Diabetes hat, beraten wir den Patienten gerne ausführlich. Denn mit regelmäßiger Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und Nichtrauchen kann jeder Einzelne sein Risiko selbst beeinflussen“, erläutert Milz. Im Rahmen der wissenschaftlichen Studie „GLICEMIA“ wurde zudem nachgewiesen, dass die Teilnahme von Erwachsenen mit einem erhöhten Risiko an diesem apothekenbasierten Präventionsprogramm eine Entwicklung von Typ-2-Diabetes verhindern bzw. verzögern kann.

Neben der Diabetesprävention gehört die Aufklärung und Beratung von Diabetikern zum Tagesgeschäft von Apothekerinnen und Apothekern. Aktiv werden Apothekenvorträge und Messaktionen angeboten und tragen so zur Gesundheitsaufklärung der Bevölkerung bei. Viele Apotheken haben Fachpersonal für Ernährungsfragen und können so vor Ort interessierten und betroffenen Patienten Hilfestellung in Fragen rund um eine gesunde Ernährung und Lebensweise geben.

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